Systemanforderungen

Mindestanforderungen und Voraussetzungen für die aktuelle ROOMS-Installation.

Die aktuelle MSI-Installation kann je nach gewählten Features eine Kombination aus Legacy-Komponenten und RoomsPro-Komponenten enthalten:

  • Legacy Website ROOMS
  • Legacy Windows Service ROOMS
  • RoomsPro API
  • RoomsPro Worker

Die Anforderungen hängen deshalb von der gewählten Topologie ab.

Mindestanforderungen

Serverrollen und Laufzeiten

RolleMindestanforderungen
Legacy Website ROOMSWindows Server x64 mit IIS 10 oder neuer, .NET Framework 4.8
Legacy Windows Service ROOMSWindows Server x64, .NET Framework 4.8
RoomsPro APIWindows Server x64 mit IIS 10 oder neuer, ASP.NET Core Hosting Bundle für .NET 10 (x64)
RoomsPro WorkerWindows Server x64, .NET 10 Runtime (x64)

Basis-Hardware

BereichEmpfehlung
Applikations-/Webserver4 vCPU, 16 GB RAM
Freier Speichermindestens 100 GB für Binärdateien, Logs, temporäre Dateien und Updates
Datenbankservergetrennt nach Mandantengrösse, Datenvolumen und Backup-Strategie dimensionieren

Datenbank

  • Microsoft SQL Server in einer aktuell unterstützten Version
  • TCP/IP-Konnektivität zwischen allen beteiligten Serverrollen und dem SQL Server
  • Für Updates und Migrationen ein Konto mit db_owner

quickROOMS / Outlook Add-In

Für quickROOMS gelten zusätzlich die aktuellen Anforderungen aus quickROOMS Installation:

  • mindestens Outlook API Requirement Set 1.7
  • Exchange Online oder Exchange on-premises 2016, 2019 beziehungsweise SE
  • Outlook für Windows: Microsoft 365 Subscription oder Outlook 2016, 2019, 2021, 2024
  • Outlook für Mac: Classic UI oder New UI
  • auf Windows-Clients für das Add-In zusätzlich die aktuelle WebView2 Runtime

Voraussetzungen vor der Installation

Installationspakete und Topologie

  • Aktuelles MSI aus dem Downloadbereich bereitstellen
  • Benötigte Drittanbieter-Software und Windows-Updates vorab installieren
  • Festlegen, welche Features auf welcher Maschine installiert werden
  • Für den dokumentierten Standardweg mindestens eine installierte RoomsPro API einplanen, da dort die aktuelle CLI für db status und db migrate verfügbar ist

Standardpfade des Installers

KomponenteStandardpfad
KonfigurationC:\Program Files\3volutions\ROOMS\Configuration
Legacy Windows ServiceC:\Program Files\3volutions\ROOMS\WindowsService
RoomsPro WorkerC:\Program Files\3volutions\ROOMS\Worker
Legacy Website ROOMSC:\inetpub\wwwroot\ROOMS
RoomsPro APIC:\inetpub\wwwroot\API

Wenn im Setup andere Verzeichnisse gewählt werden, sind die nachfolgenden Beispiele entsprechend anzupassen.

Service User

Wir empfehlen einen dedizierten Service-Domänen-Account, zum Beispiel ROOMSSERVICE, mit folgenden Rechten:

  • Lese-/Schreibrechte auf die ROOMS-Datenbanken, jedoch nicht dauerhaft db_owner
  • Berechtigung zum Ausführen von IIS Application Pools
  • Berechtigung zum Ausführen der Windows-Dienste ROOMS und RoomsPro Worker
  • Erforderliche Zugriffe auf Drittanbieter-Systeme wie LDAP, Exchange oder Graph-Endpunkte

Hinweis:

  • Derselbe Service-Account wird im aktuellen MSI für den Legacy Windows Service und den RoomsPro Worker verwendet.

Applications Admin

Für Installation, Updates und Migrationen wird zusätzlich ein Administrationskonto benötigt mit:

  • db_owner auf den zu aktualisierenden Datenbanken
  • lokalen Administratorrechten auf den beteiligten Windows-Servern
  • Berechtigung zum Administrieren von IIS, Diensten, Firewall-Regeln und Installationsverzeichnissen

Netzwerk, URLs und DNS

  • Kommunikation zwischen allen beteiligten Maschinen sicherstellen, insbesondere SQL Server, IIS, Worker, Exchange, LDAP und gegebenenfalls IDP
  • Öffentliche oder interne DNS-Namen für die benötigten Web-Endpunkte definieren
  • Je nach Umgebung mindestens URLs für folgende Komponenten festlegen:
    • Legacy Website ROOMS
    • RoomsPro API
    • optional IDP
    • optional quickROOMS Wizard / Outlook Add-In
    • optional Test- oder Staging-Umgebung

Backup und Dokumentation

  • Vor Updates immer Dateisystem und Datenbanken sichern
  • Gewählte Feature-Kombination, Pfade, Service-Accounts, DNS-Namen und Verbindungszeichenfolgen dokumentieren

Es ist weiterhin möglich, Berechtigungen statt über einen einzelnen Service-Domänen-Account über Rollen oder Gruppen zu vergeben. Für die Standarddokumentation wird jedoch weiterhin von einem dedizierten Service-Account ausgegangen.